Technische und musikalische Daten des Geläutes
Presseinfo zur Glockensanierung
III. Weiterer Beachtung wert
sind die Fescomalereien des 14. Jahrhunderts am Ostabschluß der Seitenschiffe. Nördl.: Das jüngste Gericht.
Südl.: St. Christopherus. Am Pfeiler der Kanzel gegenüber St. Blasius und eine ältere Kreuzigungsgruppe.
Kulturhistorisch und frömmigkeitsgeschichtlich interessant sind die vielen gut erhaltenen Epitaphien.
Nicht zu übersehen ist das des schon erwähnten langjährigen Jakobipastors Daniel Mahs, der Kanzel gegenüber, sowie das, von gleicher Hand geschaffene, des Kanzelstifters Johann Lüderitz im nördlichen Seitenschiff.
Wenden wir uns jetzt dem Ausgang zu, so stoßen wir auf die beiden alten Grabplatten des Unterzeichners der Konkordienformel Johannes W a 1 t e r und des 1. luth. Pastors an St. Jakobi Georgius C r u s n i c i u s. Unter ihm ging die Jakobigemeinde im Jahre 1539 zur Reformation über.
An die Wiedereinführung des Abendmahles in beiderlei Gestalt erinnert unser großer Laienkelch mit dem Namen " J E S U S " und der Jahreszahl 1544.
Wir sehen noch einmal durchs Langhaus zum Hohen Chor, wie sich in die edele Gestalt dieses
Baues die Kunstwerke verschiedener Stilepochen dank ihrer Qualität gut einfügen und diesem
Raum Spannung und Aussage geben.
Unser Blick fällt noch auf den herrlichen Kronleuchter mit der Jahreszahl 1650, ein Dankopfer nach den überstandenen Schrecken des 30 jährigen Krieges.
Über uns ruft und mahnt das Geläut der Bochumer Stahlglocken von 1902
(a - c - e ).
Aus den Jahren der großen Renauvierung stammt auch die kürzlich erweiterte Orgel der Stendaler Orgelbauanstalt Voigt. Das Werk hat mechanische Kegelladen und pneumatische Registerzüge, 2 Manuale und Pedal mit 28 klingenden Stimmen: